Fiddler’s Green

Wir wissen noch genau, wie krass das damals war, als die legendäre Speedfolk-Band Fiddler’s Green auf dem allerersten Elbenwald Festival die Bühne abgefackelt hat (dito 2022). Fühlt sich an, als wäre das 35 Jahre her … ach Moment, vor 35 Jahren wurde Fiddler’s Green ja gegründet! Mehr dazu gleich.
In diesen 35 Jahren ist unendlich viel passiert. Nicht weniger als 25 Alben und vier DVDs haben Fiddler’s Green seitdem veröffentlicht, zuletzt Thre Green Machine von 2023. Das ist auf CD beziehungsweise Vinyl beziehungsweise im Stream beziehungsweise als FLAC-Datei beziehungsweise was immer du bevorzugst schon richtig fett. Aber wie das eben so ist mit Irish Folk: Live ist es einfach viel geiler!
Apropos Live: In ihrer langen Karriere haben die Jungs Konzerte auf der ganzen Welt gespielt, in gemütlichen Clubs genauso wie in riesigen Konzertarenen in ganz Europa – und sogar in Asien! Und wir freuen uns schon jetzt darauf, den Irish Independent Speedfolk einmal mehr auf der Bühne des Elbenwald Festivals zu entfesseln!
Aus der WG-Küche auf die Bühne
Diese Weltkarriere nahm ihren Anfang an einem Ort, der nicht unbedingt viel Strahlkraft besitzt, aber voller Potential steckt. Nein, nicht die Silicon Valley-Garage, sondern die Küche einer Studenten-WG! Hier saßen Peter Pathos (eigentlich: Müller) und Rainer Schulz beisammen und spielten irische Musik. Aus dem Duo wurde bald ein Trio, das sich wenig korrekt Irish Duo nannte. Als aus diesem Trio schließlich ein Quintett wurde, brauchte es endgültig einen neuen Namen: Fiddler’s Green!
Seitdem kennt Fiddler’s Green, egal in welcher Besetzung, nur eine Richtung: bergauf! Schon bei ihrem allerersten Auftritt bei einem Newcomer-Wettbewerb ihrer Heimatstadt Erlangen belegte Fiddler’s Green direkt den zweiten Platz. Vor allem aber hatte man von Beginn an die Neigung, Dinge einfach selbst zu machen. So gründete die junge Band 1992 ihr eigenes Label Deaf Shepard Records, um ihr selbstbetiteltes Debütalbum rauszubringen. 2009 hingegen stampften sie mal eben ihr eigenes Festival aus dem Boden, das bis heute läuft: das Shamrock Castle!
35 Jahre später stehen sie immer noch dort, wo sie hingehören: auf der Bühne. Und wenn sie 2026 wieder beim Elbenwald Festival loslegen, fühlt es sich wahrscheinlich genauso an wie damals – nur lauter, wilder und mit noch mehr grüner Power.
