Bingo by Quizlabor

Zwei Moderatoren auf der Bühne des Elbenwald Festivals, die mit Mikrofonen in der Hand das Publikum unterhalten. Sie tragen auffällige Outfits und stehen vor einem Tisch mit technischen Geräten und Notizen, während die Bühnenbeleuchtung im Hintergrund leuchtet.
Bingo by Quizlabor, Foto: Gina Wetzler

Warmes Licht umhüllt eine goldene Trommel, das sich in glänzenden Kugeln endlos reflektiert. Ein Rascheln von Zetteln füllt den Raum, Anspannung liegt in der Luft. Plötzlich wird es laut, als sich die Trommel krachend in Bewegung setzt. Eine der Kugeln schleift über Metall, bevor eine feste Stimme einen Buchstaben und eine Zahl verkündet. Die Spannung entlädt sich in einer Mischung aus kollektivem Seufzen und eiligem Gekrickel – und einem lauten Ruf: „Bingo!“

Ja, okay. Das ist nicht unbedingt das Bild, was die meisten im Kopf haben, wenn sie an die Gesellschaftsspielvariante von Lotto a.k.a. Bingo denken. Viele haben ältere Herrschaften in einem Altersheim vor Augen (Danke, Better Call Saul), andere erinnern sich an aktivitätengefüllte Familienurlaube ihrer Kindheit. Aber keine Angst, nichts davon, nicht mal die schweren Bälle mit Zahlen und Buchstaben, erwartet dich beim Bingo auf dem Elbenwald Festival! Hier wird Musik-Bingo gespielt! Moderiert wird das Ganze von Stephan und Georg vom Quizlabor, unsere Variante einer Spaßgarantie.

Lotto, Beano, Bingo?

Die grundlegende Idee von Bingo ist schon ziemlich alt. In Italien wurde schon im frühen 16. Jahrhundert ein Glücksspiel namens Lotto gespielt, das sehr nah am heutigen Bingo war. Auch in Frankreich gab es bereits 1778 eine Bingo-Variante namens Le Lotto, die zur Grundlage für das moderne Design wurde. Das Bingo, wie wir es heute kennen, stammt allerdings aus den USA. In den frühen 1920er Jahren entwickelte und standardisierte Hugh J. Ward das Spiel auf Jahrmärkten und ließ es urheberrechtlich schützen. Weiter popularisiert wurde es dann von Edwin Lowe, der dem Spiel, indirekt, auch seinen Namen gab.

1929 entdeckte er nämlich ein paar Spanier auf einem Jahrmarkt, die nach Wards Regeln spielten und die gezogenen Zahlen mit getrockneten Bohnen abdeckten. Folgerichtig hieß das Spiel Beano, was auch der Begriff war, den man rufen musste, wenn man seinen Zettel vervollständigt hatte. Der Name Bingo entstandt angeblich, als Lowe Beano nach New York brachte und eine Gewinnerin im Eifer des Gefechts „Bingo“ statt „Beano“ schrie. Was sich für Lowe schlicht besser anhörte und ihn zur Umbenennung bewog. Das von ihm produzierte Spiel gab es für 1 Dollar zu kaufen und verbreitete sich erst in den USA und dann im Rest der Welt.

Jetzt Ticket sichern

Zum Line-Up