Versandkostenfrei (ab 20 €)
Kostenfreie Rücksendung
Gratislieferung in Filialen

Schlacht von Hogwarts – Großartige Momente

In der magischen Welt von Harry Potter sind 20 Jahre seit der Schlacht von Hogwarts verstrichen. Der Sieg über Du-weißt-schon-wen hinterlässt aber bis heute seine Spuren bei uns. Zu viele einschneidende Momente geschahen in jener Nacht vom 1. auf den 2. Mai 1998: Freds jähes Ende kurz nach der Versöhnung mit Percy, die Suche nach Ravenclaws Diadem, Snapes Geheimnis oder auch die Nutzung des Steins der Auferstehung, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Wir nehmen das Jubiläum zum Anlass und erinnern uns an die vielen Buchkapitel beziehungsweise Filmszenen, die auch heute nichts an Dramatik oder Gänsehautpotential eingebüßt haben. Die größten Potterheads des Elbenwalds präsentieren den ihrer Meinung nach eindrucksvollsten Moment der Schlacht von Hogwarts.

McGonagall spricht den Zauber Piertotum Locomotor

Eine schier ausweglose und heikle Situation für unsere geliebten Charaktere: Lord Voldemort steht mit seinen Heerscharen vor den Toren von Hogwarts. Und genau in dieser ausweglosen Situation erscheint unsere geliebte Lehrerin für Verwandlung auf der Bildfläche: Professor McGonagall. Und sie spricht den Zauber, den wohl alle Potterfans einmal anwenden wollen: Piertotum Locomotor.
Alle Rüstungen und Statuen aus dem ganzen Schloss machen sich auf, um Hogwarts zu beschützen. Ich, als Hörbuch-Fan, hatte beim Hören Gänsehaut und hatte ein Gefühl des Triumphes und der Hoffnung. Später im Film zaubert uns Minerva McGonagall noch ein Schmunzeln auf die Lippen, ohne jedoch die Szene ins Lächerliche zu ziehen, indem sie zu Molly Weasley sagt: „Diesen Zauberspruch wollte ich schon so lange mal sagen.“.

Beim Hören aller Harry Potter-Bücher habe ich mir das Schloss immer riesengroß und verwinkelt vorgestellt und auch wenn die Fantasie und die Vorstellung durch die Filme in gewisse Bahnen gelenkt wurden, stelle ich mir die Szene aus dem Buch noch weit epischer vor, als sie im Film dargestellt wurde. Im Buch werden Statuen beschrieben, die teils kleiner und teils größer als ein Mensch sind und auch von Tieren ist die Rede. Die Rüstungen mit Schwertern, Ketten und Morgensternen bewaffnet haben mir im Film gefehlt, in dem nur bewaffnete Statuen zu sehen waren, ebenso wie die Tiere. Doch für mich ist und bleibt diese Szene mein absoluter Gänsehautmoment im Film und auch im (Hör-)Buch!

Der Piertotum Locomotor-Zauber ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten und entscheidendsten Momente in der Schlacht. Denn was wäre passiert, wenn die Wächter von Hogwarts nicht zur Hilfe gekommen wären? Sie haben die Schlacht mitentschieden, denn ohne das Einschreiten der Statuen und Rüstungen wäre Voldemorts Armee viel schneller zum Schloss vorgedrungen und unzählige weitere unserer geliebten Hexen und Zauberer wären gestorben. Nicht zu vergessen, dass sie Harry die nötige Zeit verschafft haben, um die übrigen Horkruxe zu finden und zu zerstören.

All das wäre ohne Professor McGonagall nicht möglich gewesen und für mich ist sie eine der Helden der Schlacht um Hogwarts mit dem wohl epischsten und eindrucksvollsten Zauberspruch, den wir in Rowlings Werken erleben durften.

Snape offenbart seine Geschichte

Always - allein dieses Wort sorgt bei mir als riesengroßem Harry Potter Fan nach wie vor für Gänsehaut. Die legendäre Schlacht von Hogwarts ist sowohl im Buch als auch auf dem Bildschirm gespickt mit eindrucksvollen Momenten und großen Gefühlen. An Emotionalität nicht zu übertreffen sind für mich persönlich aber die letzten Szenen mit Severus Snape. Dieser hat sich im Laufe der Reihe – nicht zuletzt auch wegen der Darstellung durch Alan Rickman - mehr und mehr zu meinem absoluten Favoriten entwickelt, und sein Schicksal berührt mich immer wieder.

Am Rande der Schlacht ruft Lord Voldemort Snape zu sich ins Bootshaus in der Annahme, dass dieser durch den Mord an Dumbledore der rechtmäßige Besitzer des Elderstabs ist. Um sich diesen zu Eigen zu machen, will Voldemort Snape töten und lässt seine Schlange Nagini auf ihn los. Harry, Ron und Hermine, die alles von draußen beobachten konnten, finden einen sterbenden Snape vor, der ihnen mit seinen letzten Kräften eine Erinnerung übergibt. Diese Szenen treiben mir immer wieder Tränen in die Augen. Nicht nur die grausame Art und Weise, wie Snape ums Leben kommt; sein Tod ist völlig sinnlos, da er zu keiner Zeit die Macht über den Elderstab hatte.

Auch die letzten Worte an Harry „You have your mother's eyes” gehen ans Herz und geben einen ersten Hinweis auf Snapes wahre Gefühle für Lily Potter. Klarheit darüber bekommt Harry kurze Zeit später, als er mithilfe des Denkariums in die Erinnerung eintaucht. Darin sehen wir zu Beginn, wie sich Severus und Lily in jungen Jahren in der Nachbarschaft kennenlernen und anfreunden. Für Snape entwickelt sich daraus schnell die große Liebe, und er ist Lilys erste Bezugsperson in der magischen Welt.

Die Verbindung der beiden hält auch später in Hogwarts trotz Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Häusern weiter an. Doch Snape gerät mehr und mehr in Konflikt mit den Gryffindors um James Potter und Sirius Black, was schließlich zum Bruch zwischen Severus und Lily führt.

Nach dem Schulabschluss in Hogwarts heiraten James und Lily und bekommen einen Sohn, Harry. Dieser gerät aufgrund der Prophezeiung von Trelawney ins Visier von Voldemort. Einen Angriff des dunklen Lords überlebt Harry wie durch ein Wunder, seine Eltern aber werden beim Versuch ihn zu schützen getötet. Snape, der nach wie vor eine bedingungslose Liebe für Lily empfindet, ist zu Tode betrübt. Ihn plagen schwere Schuldgefühle, schließlich war als Spion Voldemorts der Überbringer der Prophezeiung. Daher schwört er, Lilys Sohn Harry zu beschützen, der bekanntlich Voldemorts Todesfluch überlebt hat, aber auch in Zukunft in großer Gefahr schweben wird.

Die gesamte Erinnerungssequenz ist für mich einer der bedeutendsten und emotionalsten Momente in der ganzen Reihe. Endlich werden viele bis dahin noch offene Fragen beantwortet und wir bekommen Klarheit über Harrys Schicksal. So trägt er seit dem missglückten Todesfluch einen Teil Voldemorts in sich und ist damit unwillentlich und unwissentlich zu einem seiner Horkruxe geworden, was die vielen Verbindungen zwischen den beiden erklärt.

Aber vor allem macht Snapes Geschichte sprachlos und man erkennt die wahre Rolle, die er in dem Ganzen gespielt hat. Nach dem Verlust von Lily hat er sich im Geheimen von Voldemort abgewandt und wurde zu einem der größten Unterstützer Dumbledores.

Auch als Harry nach Hogwarts kommt, hält er sein Wort. Er kann seine Abneigung gegenüber ihm zwar nicht unterdrücken, schließlich sieht er in ihm das Ebenbild seines alten Widersachers James Potter. Doch er blieb seinem Versprechen treu und hat in all den Jahren immer eine schützende Hand über Harry gehalten und ihn in unterschiedlichen Situationen geholfen, man denke nur an seinen Hirschkuh-Patronus im Wald.

Snapes bedingungslose und nicht endende Liebe für Lily ist beispiellos und berührt mich immer wieder aufs Neue und wird spätestens bei seiner Antwort auf Dumbledores Frage „After All This Time?“ endgültig klar: „Always“.

Horkruxe und Heiligtümer, wichtige Mitspieler der Schlacht: Hufflepuff-Kelch und Ravenclaw-Diadem werden bereits zerstört, ehe der Stein der Auferstehung zum Einsatz kommt. Horkruxe und Heiligtümer, wichtige Mitspieler der Schlacht: Hufflepuff-Kelch und Ravenclaw-Diadem werden bereits zerstört, ehe der Stein der Auferstehung zum Einsatz kommt.

Harry benutzt den Stein der Auferstehung

Der eindrucksvollste Moment der Schlacht von Hogwarts ist für mich ohne Frage die Szene, in der Harry den Stein der Auferstehung benutzt. Zu der Zeit war ich eh schon emotional, da ein Kapitel zuvor Snapes Geschichte erzählt wurde. Und dann folgen gleich mehrere denkwürdige Momente, die mich ganz schön mitgenommen haben. Am besten gehe ich chronologisch vor.

Zunächst einmal akzeptiert Harry am Anfang des Kapitels seine Rolle in Dumbledores genialem wie furchtbarem Plan. Was umso bemerkenswerter ist, da Harry über den gesamten Verlauf des Buchs mit immer neuen schrecklichen Wahrheiten über seinen einstigen Mentor konfrontiert wurde. Doch all dem zum Trotz stellt sich Harry seiner vielleicht schwersten Prüfung: Er muss sich Voldemort ausliefern und kampflos sterben, was “eine andere Art von Tapferkeit erfordert”, wie JK Rowling schreibt.

Auf dem Weg zu Voldemort merkt man zu jeder Sekunde, wie schwer Harry “dieser kaltblütige Gang zu seiner eigenen Vernichtung” fällt. Allein, so viel ist klar, wird es Harry kaum schaffen. Doch zum Glück wird im richtigen Moment das Geheimnis von Dumbledores Schnatz gelüftet – als hätte der ehemalige Schulleiter gewusst, was Harry kurz vor seinem Ende am meisten benötigen würde. In dem Schnatz befindet sich bekanntlich das letzte noch fehlende Heiligtum des Todes: der Stein der Auferstehung. Und den nutzt Harry, um seine Familie um sich zu versammeln: James, Sirius, Remus und natürlich Lily. (Lupin zähle ich als vollwertiges Familienmitglied.) Als besonders herzzerreißend ist mir diese Beschreibung von JK Rowling in Erinnerung geblieben: “Es ging nicht darum, sie zurückzubringen, denn er war gerade dabei, zu ihnen zu gehen. In Wirklichkeit holte nicht er sie: Sie holten ihn.”

Die folgende Unterhaltung zwischen Harry und seiner Familie ist zwar kurz, aber so stark geschrieben, dass ich den Tränen nahe war – und das nicht nur beim ersten Mal. Insbesondere der Part, wo James seinem Sohn versichert, dass sie “bis ganz zum Schluss” bei ihm bleiben werden. Und das tun sie! Wie besonders starke Patroni schützen sie Harry vor den Dementoren und geben ihm den nötigen Mut, bis er vor Voldemort steht und den Stein der Auferstehung fallen lässt.

Ja, Die Heiligtümer des Todes ist, zusammen mit Der Gefangene von Askaban, mein Lieblingsbuch aus der Harry Potter-Reihe. Dieser spezielle Moment aber übertrifft für mich all die anderen ikonischen Momente aus Harrys abenteuerlicher Reise, zumindest was die Emotionen betrifft. Und es ist gleichzeitig Harrys vermutlich stärkste Szene von allen. Sie vereint seine besten Charaktereigenschaften, nämlich die Fähigkeit zu lieben, seine Aufopferungsbereitschaft und natürlich seinen Mut. Letzteren aber auf ganz andere Art und Weise, als er es gewohnt ist.

Harry trifft Dumbledore in King's Cross

Der für mich beeindruckendste Moment während der Schlacht von Hogwarts ist wohl zugleich auch der ruhigste unter ihnen. Harry hat sich soeben geopfert und von Voldemort töten lassen, wodurch ein weiterer Horkrux vernichtet wurde. Denn bei der Ermordung der Potters und seinem Versuch, der Prophezeiung Trelawneys zuvor zu kommen, spaltete sich die Seele des Dunklen Lords erneut, wenn auch unwissentlich, und klammerte sich an das einzige Wesen im Raum, das man wirklich als lebendig bezeichnen konnte: der junge Harry Potter. Dieser Seelen-Schnipsel kann nur durch Voldemort selbst zerstört werden, weshalb sich Harry seinem Todesfluch selbstlos stellt.

Doch was dann geschieht, damit rechnet keiner. Harry wacht in einem dunstigen, formenlosen Etwas auf und geht fest davon aus, dass er tot wäre. Doch je mehr er darüber nachdenkt, was gerade um ihn herum ist, umso mehr formt sich seine Umgebung. Über sich erkennt er eine gläserne Kuppel und nicht weit von ihm einen Sitz, unter welchem sich ein schreckliches, wimmerndes Wesen verbirgt. Als er näher darauf zugeht, erscheint Albus Dumbledore mit den Worten „Du kannst nicht helfen.“ Im Laufe der Unterhaltung zwischen Harry und Dumbledore wird nicht nur die Zerstörung des Horkruxes in Harry bestätigt, sondern es wird auch klar, dass Harry nicht wirklich tot ist. Seine Umgebung wird mehr und mehr zum menschenleeren Bahnhof King’s Cross, für Harry ein Ort, der für seine Heimkehr nach Hause steht. Ob er dieses Zuhause nun im Leben oder im Tod sieht, liegt in seiner Hand. Das scheußliche Wesen unter dem Sitz ist das Überbleibsel von Voldemorts geschundener Seele, welche auch zwischen zwei Welten schwebt, jedoch keine Wahl hat. Voldemort hat sich durch die Horkruxe gegen den Tod entschieden und in der Schlange Nagini ist der letzte von ihnen verborgen.

Doch warum hat Harry überhaupt die Chance wiederzukehren? Auch darauf hat Dumbledore eine Antwort. Bei der Erschaffung von Voldemorts Körper im vierten Band nahm dieser sich auch Blut von seinem Feind Harry. In dessen Blut wirkt aber noch immer der Schutzzauber Lily Potters, welche sich für das Leben ihres Sohnes opferte. Diese besondere Magie zieht ihre Kraft aus der Liebe und wird somit nach den Geschehnissen im ersten Band erneut zur Waffe gegen den Dunklen Lord. Da sich dieser nur für Macht interessiert, verschwendet er keine Energie in die Erforschung der Liebe und genau das beschließt sein Schicksal. Der Schutzzauber seiner Mutter schützt Harry vor dem Tod, so lange sein Blut in Voldemorts Körper weiter fließt. Das bedeutet schlicht und einfach, dass Harry erst sterben kann, wenn Voldemort gestorben ist.

Aber auch der Einfluss der drei Heiligtümer des Todes ist nicht zu unterschätzen, ist doch Harry zu diesem Zeitpunkt Gebieter des Todes, da ihm alle drei Heiligtümer gehören: der Tarnumhang, den er schon im ersten Band bekam; der Stein der Auferstehung, welcher verborgen im Schnatz war, und der Elderstab, dessen wahrer Eigentümer er seit der Entwaffnung Dracos im Haus der Malfoys ist. Wahrer Gebieter des Todes zu sein bedeutet auch nicht zwingend unsterblich zu sein, sondern vielmehr zu akzeptieren, dass es im Leben schlimmeres geben kann als den Tod. Nicht zuletzt durch sein mutiges Opfer, sein Leben für den Sieg über Voldemort herzugeben, hat Harry klar bewiesen, dass er es auch würdig ist, die Heiligtümer zu besitzen. So ist es nur logisch, dass er auch nach dem Todesfluch noch die Wahl zwischen den Welten hat.

Die Szene in King’s Cross ist so einfach, so unspektakulär und dennoch so großartig komplex. Durch den Auftritt von Dumbledore, welcher nicht nur mir die Tränen in die Augen trieb, und die simplen Antworten auf die verwirrenden Ereignisse des Finales hat sich dieser Moment ganz besonders bei mir eingeprägt. Er ist nicht nur eine wunderbare Metapher für die Tatsache, dass unser Leben irgendwann endet und das nicht das Ende von allem ist, sondern, dass es vom Wert des Lebens abhängt, welches man führt. Dieser Moment sagt vor allem aus, dass es nur eine wahre Macht gibt: die Macht der Liebe. Die Liebe siegt über alles, letztendlich sogar über den Tod.

Horkruxe und Heiligtümer, wichtige Mitspieler der Schlacht: der Elderstab trifft auf seinen wahren Meister und Nagini als letzter Horkrux wird vernichtet. Horkruxe und Heiligtümer, wichtige Mitspieler der Schlacht: der Elderstab trifft auf seinen wahren Meister und Nagini als letzter Horkrux wird vernichtet.

Draco entscheidet sich für Voldemorts Seite

Die Schlacht kommt zum Erliegen, Harry Potter hat sich Voldemort ergeben. Die überlebenden Schüler, Lehrer und Auroren versammeln sich im Innenhof und Voldemort führt seinen Siegeszug, mit dem „Leichnam“ Harrys, geradewegs vor die Tore Hogwarts. Hier treffen beide Seiten aufeinander. Unter die vielen Beschützer Hogwarts' hat sich auch Draco Malfoy gemischt. Nach den Geschehnissen während der Schlacht hat Draco, ob jetzt aus Schuld, die der begleichen will, oder aus eigener Überzeugung, die Seite gewechselt.

Jedoch nun, nach Voldemorts Triumph, muss er sich zwischen seiner Gesinnung und seiner Familie, auf der Seite Voldemorts, entscheiden. Nachdem Voldemort seine bewegende Ansprache gehalten hat, ruft Lucius seinen Sohn zu sich. Jedoch bewegt sich Draco nicht vom Fleck. Man kann ihm jedoch seine Zerrissenheit ansehen. Erst als ihn seine Mutter ruft, die gegen Ende der Filmreihe die Familie zusammengehalten hat, geht Draco nach kurzen Bedenken zu seinen Eltern.

Dies hat mich sehr berührt. Draco hat immer alles getan, um den Respekt seines Vaters zu erlangen. Jedoch musste er wohl gegen Ende selber feststellen, dass sein Vater nicht der Mann ist, den er sich insgeheim immer ausgemalt hat. Seine Mutter hingegen hat gerade in Zeiten der Not alles getan, um ihren Sohn und die Familie zu beschützen. Wenn wir die folgende „eigenartige“ Umarmung von Voldemort mal außer Acht lassen und die Malfoys weiter beobachten, müssen wir feststellen, dass Narcissa Malfoy ihren Mann Draco gar nicht erst anfassen lässt. Sie stellt für mich mit dieser Handlung ihren Standpunkt sehr schön dar. Lucius Malfoy wird von seiner Frau nur noch geduldet, da er Familie ist. Weder vertritt sie seine Meinung noch vergibt sie ihm seine Taten.

Sobald Harry Potter jedoch wieder unter den Lebenden weilt und Voldemort zum nächsten Schlag ausholt, verschwinden Narcissa Malfoy und ihre Familie vom Schlachtfeld. Dass sie am Ende die Seite gewechselt haben, bewahrt sie alle vorm Gefängnis. Die Malfoys haben bewiesen, dass mehr als nur ein Grauer Charakter im Harry Potter Universum existiert. Für mich zeigt diese Szene auch immer wieder, dass kein Mensch böse geboren wird - obwohl Draco Malfoy zu Beginn als böse bezeichnet und dargestellt wurde.

Molly verteidigt ihre Familie gegen Bellatrix (Buchversion)

In einer Schlacht wird hart gekämpft, das ist ja klar. Auch wenn es eine Schule ist (eine SCHULE, das muss man sich nochmal vorstellen!). Die epischsten Kämpfe waren die letzten beiden großen Duelle Voldemort vs Harry und natürlich Bellatrix vs Molly. Beide hatten damit begonnen, dass Bella und Voldemort je gegen drei Gegner gleichzeitig gekämpft hatten. Vor Bella vs Molly, deren Duell meine Lieblingsszene in der Schlacht von Hogwarts ist, kämpfte die geborene Black gegen Hermine, Ginny und Luna.

Als ein Todesfluch Ginny nur knapp verfehlt, schiebt Molly die Mädchen zur Seite und bringt den Spruch, auf den auch im Kino alle hingefiebert hatten: “Nicht meine Tochter, du Schlampe!” *Gänsehaut* Es folgt das Duell, das sogar das Finale Voldemort vs Harry in den Schatten stellt. Alle anderen in der Großen Halle, ob Todesser oder Hogwartsianer, wichen ehrfürchtig zurück, während die beiden Hexen so brutal kämpften, dass der Boden um sie herum heiß und rissig wurde. Bis Molly Bellatrix mit dem Todesfluch niederstreckt. *Gänsehaut*

Das Besondere an der Szene war wohl auch die Vorgeschichte von Molly oder besser das, was wir von ihr gesehen haben: Ein etwas älteres Mütterchen, das sieben Kinder großgezogen hat, in Hausarbeit bewandert ist und fantastisch kochen kann.

Ihre Brüder Fabian und Giddeon Prewett waren dem Dunklen Lord zum Opfer gefallen, als sie damals selbst bereits Mitglieder des alten Ordens des Phönix waren. Darauf, dass Molly selbst eine mächtige Kämpferin sein könnte, bin ich nie gekommen. Sie war streng, aber lieb, gerade deshalb hat es uns wohl so überrascht, dass sie überhaupt so ein Wort wie „Schlampe“ über die Lippen brachte.

Wir ham sie vermöbelt, Klein Potter, der war's, Und Voldy, der modert, und wir ham jetzt Spaß!" - Peeves, der Poltergeist von Hogwarts aus Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, 2007

In der magischen Welt von Harry Potter sind 20 Jahre seit der Schlacht von Hogwarts verstrichen. Der Sieg über Du-weißt-schon-wen hinterlässt aber bis heute seine Spuren bei uns, denn viele einschneidende Momente geschahen in jener Nacht vom 1. auf den 2. Mai 1998. Die größten Potterheads des Elbenwalds präsentieren hier eine Auswahl der beeindruckendsten:

McGonagall spricht den Zauber Piertotum Locomotor

Der Piertotum Locomotor-Zauber ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten und entscheidendsten Momente in der Schlacht. Denn was wäre passiert, wenn die Wächter von Hogwarts nicht zur Hilfe gekommen wären? Sie haben die Schlacht mitentschieden, denn ohne das Einschreiten der Statuen und Rüstungen wäre Voldemorts Armee viel schneller zum Schloss vorgedrungen und unzählige weitere unserer geliebten Hexen und Zauberer wären gestorben. Nicht zu vergessen, dass sie Harry die nötige Zeit verschafft haben, um die übrigen Horkruxe zu finden und zu zerstören.

All das wäre ohne Professor McGonagall nicht möglich gewesen und für mich ist sie eine der Helden der Schlacht um Hogwarts mit dem wohl epischsten und eindrucksvollsten Zauberspruch, den wir in Rowlings Werken erleben durften. [mehr]

Snape offenbart seine Geschichte

Always - allein dieses Wort sorgt bei mir als riesengroßem Harry Potter Fan nach wie vor für Gänsehaut. Die legendäre Schlacht von Hogwarts ist sowohl im Buch als auch auf dem Bildschirm gespickt mit eindrucksvollen Momenten und großen Gefühlen. An Emotionalität nicht zu übertreffen sind für mich persönlich aber die letzten Szenen mit Severus Snape. Dieser hat sich im Laufe der Reihe – nicht zuletzt auch wegen der Darstellung durch Alan Rickman - mehr und mehr zu meinem absoluten Favoriten entwickelt, und sein Schicksal berührt mich immer wieder. [mehr]

Harry benutzt den Stein der Auferstehung

Der eindrucksvollste Moment der Schlacht von Hogwarts ist für mich ohne Frage die Szene, in der Harry den Stein der Auferstehung benutzt. Zu der Zeit war ich eh schon emotional, da ein Kapitel zuvor Snapes Geschichte erzählt wurde. Und dann folgen gleich mehrere denkwürdige Momente, die mich ganz schön mitgenommen haben. Am besten gehe ich chronologisch vor. [mehr]

Harry trifft Dumbledore in King's Cross

Der für mich beeindruckendste Moment während der Schlacht von Hogwarts ist wohl zugleich auch der ruhigste unter ihnen. Harry hat sich soeben geopfert und von Voldemort töten lassen, wodurch ein weiterer Horkrux vernichtet wurde. Denn bei der Ermordung der Potters und seinem Versuch, der Prophezeiung Trelawneys zuvor zu kommen, spaltete sich die Seele des Dunklen Lords erneut, wenn auch unwissentlich, und klammerte sich an das einzige Wesen im Raum, das man wirklich als lebendig bezeichnen konnte: der junge Harry Potter. Dieser Seelen-Schnipsel kann nur durch Voldemort selbst zerstört werden, weshalb sich Harry seinem Todesfluch selbstlos stellt.

Doch was dann geschieht, damit rechnet keiner. Harry wacht in einem dunstigen, formenlosen Etwas auf und geht fest davon aus, dass er tot wäre. [mehr]

Draco entscheidet sich für Voldemorts Seite

Die Schlacht kommt zum Erliegen, Harry Potter hat sich Voldemort ergeben. Die überlebenden Schüler, Lehrer und Auroren versammeln sich im Innenhof und Voldemort führt seinen Siegeszug, mit dem „Leichnam“ Harrys, geradewegs vor die Tore Hogwarts. Hier treffen beide Seiten aufeinander. Unter die vielen Beschützer Hogwarts' hat sich auch Draco Malfoy gemischt. Nach den Geschehnissen während der Schlacht hat Draco, ob jetzt aus Schuld, die der begleichen will, oder aus eigener Überzeugung, die Seite gewechselt.

Jedoch nun, nach Voldemorts Triumph, muss er sich zwischen seiner Gesinnung und seiner Familie, auf der Seite Voldemorts, entscheiden. [mehr]

Molly verteidigt ihre Familie gegen Bellatrix (Buchversion)

In einer Schlacht wird hart gekämpft, das ist ja klar. Auch wenn es eine Schule ist (eine SCHULE, das muss man sich nochmal vorstellen!). Die epischsten Kämpfe waren die letzten beiden großen Duelle Voldemort vs Harry und natürlich Bellatrix vs Molly. Beide hatten damit begonnen, dass Bella und Voldemort je gegen drei Gegner gleichzeitig gekämpft hatten. Vor Bella vs Molly, deren Duell meine Lieblingsszene in der Schlacht von Hogwarts ist, kämpfte die geborene Black gegen Hermine, Ginny und Luna. [mehr]

Wir ham sie vermöbelt, Klein Potter, der war's, Und Voldy, der modert, und wir ham jetzt Spaß!" - Peeves, der Poltergeist von Hogwarts aus Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, 2007