Rockstah

Rockstah, Foto: Max Müller
Rockstah, Foto: Max Müller

Da isser. Der Typ, der so perfekt für das steht, was wir hier machen, dass … dass es einfach dufte ist. Wir bringen Rockstah aka Max Nicolas Nachtsheim aufs Elbenwald Festival! Der mitteljunge Mensch und Nerd macht jede Menge unterschiedlichen Kram, aber nur, wenn er wirklich dahinter steht und Bock drauf hat. Dementsprechend gut und durchdacht ist dann besagtes Zeug, das er so macht. Die wichtigsten und bekanntesten Dinge dieses Gedöns, das sind definitv die Musik und der Podcast Radio Nukular. Und diese beiden Sachen (langsam gehen uns die Synonyme aus) sprechen wir jetzt mal kurz durch und zwar in dieser Reihenfolge: Musik, Podcast. Viel Spaß.

Warum wir als erstes über die Musik sprechen? Na, weil er auf unserem Festival nun mal Musik macht. Und wenn wir seinen Stil beschreiben müssten – was ja gerade der Fall ist –, dann würden wir das wie folgt tun: Rockstah macht Hip-Hop für alle. Für Leute, die Hip-Hop und Rap sowieso hören, aber auch für Leute, die sonst nicht so viel mit dem Genre anfangen können. Und klar: Er macht Hip-Hop für Nerds und Fans. Das merkt man schon, wenn man sich nur seine Tracklists anschaut. Auswahl gefällig? Taskleistendisko, Rokémon Stadium, Superheldenanzug, Headshot, Das innere Kind, VHS und etliche mehr.

Jetzt haben wir in erstaunlich kurzer Zeit erstaunlich häufig “Hip-Hop” geschrieben, dabei stimmt das gar nicht mehr so ganz. Denn mit seinem aktuellen Album Cobblepot bricht er gewissermaßen mit allen Regeln, ohne dabei seinen Stil ganz einzubüßen. Hier wird eher gesungen als gerapt. Hier schwingt ein interessanter Indie-Rock-Vibe mit. Hier tauchen aber auch ganz klassische Synthiesounds auf. Und irgendwie wirkt alles ein bisschen düsterer als gewohnt. Wir ziehen den Hut oder besser: den Zylinder (das Album heißt schließlich Cobblepot) vor diesem Mut und dieser Leistung!

Kommen wir zu dem, was Max neben der Musik am meisten auszeichnet: Er ist Nerd durch und durch. Und das kann man vor allem im Podcast Radio Nukular hören. Hier spricht er mit seinen Kollegen Chris und Dominik über alles, was in der Popkultur los ist. Über Games. Über 80er Jahre Fernsehserien beziehungsweise Serien von heute, die vor 80er Ästhethik nur so triefen. Über Lego und Spielzeug allgemein. Über jede Menge Filme. Über Pixar. Über das Internet, aber so wie es früher war. Und so weiter. Und so fort. Und jedes dieser Gespräche dauert lange. Richtig lange. Selten bleiben die Jungs unter drei Stunden. Moment, weißte was? Ich geh mal kurz was rechnen.

[Zeit vergeht …]

Wow, Tatsache! In den regulären Folgen kommt Radio Nukular auf eine durchschnittliche Länge von 4:07:23 h (vier Stunden, sieben Minuten und dreiundzwanzig Sekunden). Max hat scheinbar nicht nur Talent, sondern auch Zeit. Zum Glück, so kann er schließlich auch aufs Elbenwald Festival kommen. Yippie!