Marathonmann

Marathonmann, Foto: Basti Scholl
Marathonmann, Foto: Basti Scholl

Die Band hört zwar auf den Namen Marathonmann, Sprintmann hätte es aber auch getan: Gegründet wurde die Post-Punk-Band 2011, kein Jahr später folgte die erste EP, das erste Label und Tourneen mit Casper und Comeback Kid. 2013 erschien folgerichtig das Debütalbum und noch ein Jahr später schon Album Nummer zwei. In diesem Tempo ging es weiter 2017 schaffte es Marathonmann sogar mit einem Song in die Netflix-Serie Dark!

Jetzt haben wir die Jungs zwar dem Post-Punk zugeordnet, so ganz passt das aber zur Zeit gar nicht. Denn im April dieses Jahres haute die Band, die sonst ordentlich auf die Tube drückt, ihr erstes Live-Akustik-Album. Und das völlig ungeplant!

Da wegen Corona keine großen Live-Konzerte möglich waren, organisierte die Band im Sommer 2020 kurzerhand ihre “Alles auf Null”-Sessions. Lies: Pandemiegerechte Unplugged-Konzerte. Und die kamen bei den Fans so gut an, dass im April dieses Jahres sogar ein eigenes Album daraus wurde. Frontman Michi dazu: “[Aus dieser] kleinen Idee, einfach mal Akustik-Songs zu spielen, ist plötzlich eine neue Band entstanden. Wir haben einfach mal drauf los gespielt und schwupp, war’s da.”

Dass Marathonmann überhaupt jemals eine Unplugged-Scheibe machen würde, hat die Jungs selbst überrascht. Aber auch, wie sie selbst sagen, als Musiker weitergebracht. (Spaß gemacht hat’s obendrein.) Und mit solchen doch fundamentalen Entwicklungen über die Jahre – ja, da passt der Bandname doch ganz gut.

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