Gronkh

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Ein Leben besteht aus einer Ansammlung von Momenten. Die meisten dieser Momente wirken auf den ersten Blick unscheinbar, regelrecht unbedeutend. Doch jeder Moment kann etwas Großes auslösen, egal wie belanglos er erscheint. So einen Moment hatte Erik Range am 1. April 2010, als er unter dem Pseudonym Gronkh sein allererstes Video auf YouTube veröffentlichte. Hätte er geahnt, dass er wenige Jahre später der berühmteste YouTuber des Landes sein würde, hätte er seine ersten Worte vermutlich mit mehr Bedacht gewählt: “Blaaaaaahhhhh, bla bla.”

Erstaunlich, was aus diesem … interessanten Anfang geworden ist. Von Juli 2014 bis Mai 2016 war Gronkh der meistabonnierte YouTube-Kanal Deutschlands. Noch immer zählt der Let’s Player, der seit seiner Kindheit von Computerspielen fasziniert ist, zu den berühmtesten YouTubern des Landes. Sein Kanal ist eine Ansammlung von Superlativen: 4,9 Millionen Abonnenten, 14.000 Videos, 3,5 Milliarden Videoaufrufe – die Zahlen werden nur größer!

Bei der Erfolgsgeschichte überrascht es fast (oder vielleicht gerade nicht?), dass Gronkh sein Konzept nie verändert hat: Er zockt Spiele und redet dabei. Mal über das Spiel selbst, mal über irgendeinen Blödsinn, manchmal auch über gesellschaftliche Themen, die ihm wichtig sind. Dafür wurde er 2012 mit dem deutschen Webvideopreis ausgezeichnet, außerdem ist er seit 2014 in der Hall of Fame im Berliner Computerspielemuseum.

Solltest du keine YouTube-Videos schauen, hast du Gronkh bestimmt trotzdem schon gehört. Er hat unter anderem Sprechrollen in den Deponia-Spielen, The Evil Within 2, Just Cause 3 und The Witcher 3: Wild Hunt. Er beschränkt sich aber nicht nur auf das Medium Computerspiele und ist auch in großen Kinofilmen zu hören, darunter The LEGO Batman Movie, Alien: Covenant, Planet der Affen: Survival und Spider-Man: A New Universe.

Auch wenn er selbst lieber unter dem Radar fliegt: Erik Range ist ein Phänomen, das die Szene nachhaltig geprägt hat. Und viel wichtiger: Er ist selbst Fan und Gamer. Und wir können gar nicht zum Ausdruck bringen, wie sehr wir uns freuen, dass er aufs Elbenwald Festival kommt! Aber wir können es ja mal versuchen … *räusper*: “Blaaaaaahhhhh, bla bla.”

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