Annisokay

Annisokay, Foto: © Felix Fröhlich
Annisokay, Foto: © Felix Fröhlich

Was hat Michael Jackson mit Metalcore zu tun? Eigentlich gar nix, gäbe es da nicht die aufstrebende Metalcore-Band Annisokay! Denn die 2007 in Halle gegründete Truppe verdankt ihren Namen einem Welthit des King of Pop. Genauer machen sich die Jungs Sorgen um die fiktive Annie, die in Smooth Criminal überfallen wird. Und weil sie sich ein Happy End für die Dame wünschen, entscheiden sie sich für ihren ungewöhnlichen Bandnamen, gesprochen Ann is okay.

Wenn wir wollten, könnten wir weiter auf dem Thema rumreiten. Immerhin hat die Band 2016 eine EP mit Coversongs des King of Pop veröffentlicht. Aber das würde Annisokay nicht gerecht werden – bei weitem nicht! Zu Beginn steht die Band in erster Linie für sauberen Metalcore. Sie nehmen zwei Demos auf und finanzieren schließlich ihre Debüt-EP aus eigener Tasche, namentlich You Always. Die erscheint 2010 und lässt das Label Steamhammer aufhorchen. Das nimmt Annisokay unter Vertrag und zwei Jahre später erscheint das erste echte Album, The Lucid Dream (er).

Heute kommt die Band auf vier erfolgreiche Alben, das aktuellste hört auf den Namen Arms und erschien 2018 – allerdings beim recht neuen Label Arising Empire. Seit den Anfangstagen hat sich die Musik ordentlich weiterentwickelt, heute finden immer wieder auch Pop- und Elektroelemente im nach wie vor exzellenten Metalcore Platz.

Eine Mischung, die gut ankommt! Annisokay hat nicht nur mehrere Headliner-Touren in Deutschland gerockt, sondern auch schon in den USA und zuletzt sogar in Japan! Da sind wir doch glatt ein bisschen stolz, dass die Jungs auch unser Elbenwald Festival unsicher machen!