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Vom Hörsaal in den Elbenwald

Vom Hörsaal in den Elbenwald

An dieser Stelle lassen wir Jenny zu Wort kommen, die ihren Weg von der Uni zum Elbenwald beschreibt. Heute sitzt sie im Marketing und macht alle Sorten Sachen – zu viel, um alles in einer kurzen Einleitung zu erwähnen. Aber lest selbst:

Ist das wirklich schon sechs Jahre her? Ich hatte mein Abitur in der Tasche und stand vor der Frage: was nun? Wie geht es weiter? Schwierig, schließlich plant man ja für die eigene Zukunft, ich hatte aber noch so gar keine Vorstellungen wie vielleicht andere meines Jahrgangs. Letztendlich hat mich der Studiengang eBusiness an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg überzeugt. Viele fragten: „Was ist das denn?“, konnten damit nichts anfangen. Die einfachste Erklärung war immer, dass es sich um eine Mischung aus Mathematik, Wirtschaft und Informatik handelt. Genauer betrachtet geht es dabei darum, wie insbesondere die Möglichkeiten und Vorzüge des Internets von Unternehmen bei Geschäftsprozessen und im Handel genutzt werden können.

Mich erwartete ein sehr breites Themenspektrum, und ich hatte die Möglichkeit, in unterschiedliche Bereiche Einblicke zu erhalten. Auf meinem Studienplan standen Inhalte der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre und der Informatik, etwa Datenbankmanagement- und Informationssysteme. Ich beschäftigte mich aber auch gezielt mit eCommerce-Problematiken.

Neben den unterschiedlichen Modulen galt es auch ein Berufspraktikum zu absolvieren. Das hatte ich zum Ende des Bachelor-Studiums eingeplant, also nach dem Bestehen aller Module. Die Idee, bei Elbenwald anzufragen, spukte schon eine Weile in meinem Hinterkopf herum. Ich kannte die Stores in Berlin und Dresden und war vollkommen fasziniert von dem, was man da sehen konnte. Für mich als Potterhead ein wahres „Mekka“. Und die Möglichkeit, mich während eines Praktikums mit meinen Hobbies beschäftigen zu können, war besonders reizvoll. Dass das Unternehmen seine Zentrale hier in Cottbus hat, wissen nicht viele, mir aber kam das sehr gelegen. Also fragte ich zunächst per E-Mail, ob ein Praktikum überhaupt möglich wäre. Und es passierte – erstmal nichts. Nach zwei Wochen, ich hatte das Thema eigentlich schon abgehakt, versuchte ich es nochmal über Facebook und bekam prompt eine Antwort. Ich hatte augenscheinlich das Interesse auf anderer Seite geweckt und die positive Rückmeldung bezüglich meines Praktikumswunsches stimmte mich zuversichtlich und sorgte für (vorsichtige) Vorfreude. Meine E-Mail-Anfrage war wohl in der Masse untergegangen, der weitere Austausch verlief aber völlig unkompliziert. Wir stimmten die Inhalte und wichtige Eckdaten miteinander ab, und ich konnte meine eigenen Wünsche und Vorstellungen äußern. Ein persönliches Gespräch mit Geschäftsführer Dirk Wiedenhaupt rundete das Ganze ab. Alles in allem hatte ich einen sehr positiven Eindruck.

Nachdem auch (endlich) die Uni grünes Licht gegeben hatte, stand meinem dreimonatigen Praktikum mit 40 Stunden pro Woche nichts mehr im Weg. Ich war voller Vorfreude, konnte es kaum erwarten. Ich war aber auch aufgeregt: Wie werde ich aufgenommen? Was erwartet mich in den folgenden Monaten? Wie komme ich mit den „Elbenwäldlern“ klar? (An dieser Stelle mal mittendrin ein Dankeschön, ich hab mich sofort wohl bei euch gefühlt!).

Als es endlich losging, erfüllte sich zum Glück kein Klischee wie Kaffeekochen für die Kollegen, Putzen oder irgendwelchen Botengänge. Stattdessen lagen meine Aufgaben im Wesentlichen im Bereich Online-Marketing, ich bekam aber auch Einblicke in andere Aufgabengebiete. Im Bereich Produktdatenmanagement und -kontrolle kam ich in direkten Kontakt mit der gesamten Produktpalette. Als eine der ersten die neu eingetroffenen Produkte hautnah zu erleben, ließ mein Fanherz höher schlagen! Hier ist vor allem die korrekte und interessante Präsentation der Artikel für den Kunden im Online-Shop wichtig, von der Produktbeschreibung bis hin zu Bildern und Videos. Natürlich muss der Shop im großen WWW auch von potenziellen Kunden „gefunden“ werden. Besonders hilfreich sind hier Top-Platzierungen in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen wie Google. Dafür sind SEO- beziehungsweise SEA-Maßnahmen erforderlich, wobei ich mich speziell mit der Betreuung unserer Google-Adwords-Kampagnen beschäftigt habe. Den Marktplatz Amazon, auf dem ich bis dato nur als Kunde unterwegs war, habe ich im weiteren Verlauf auch von Händlerseite aus kennengelernt. Auch dort ist die richtige Darstellung des eigenen Sortiments entscheidend für den Erfolg, aber auch die nötigte Präsenz und Sichtbarkeit von Elbenwald als Anbieter muss gewährleistet werden.

Eine besonders prägnante Erfahrung war das Weihnachtsgeschäft. Da wird wirklich jede helfende Hand gebraucht, um das große Bestellaufkommen zu bewältigen. Für mich die perfekte Gelegenheit, auch diese Abläufe kennenzulernen. Ich wurde speziell bei der Kommissionierung eingesetzt, also bei der Warenzusammenstellung einzelner Kundenbestellungen, wobei mich diese „Produktnähe“ wieder voll begeistert hat. Auch die zum Jahresende fällige Inventur habe ich mitgemacht.

Mit dem neuen Jahr rückte auch das Ende des Praktikums immer näher. Die Zeit war wie im Fluge vergangen. Meine Erwartungen waren bei weitem übertroffen worden, wobei mich am meisten die sehr angenehme Arbeitsatmosphäre begeistert hat. Man hatte mich super aufgenommen, ich konnte jederzeit meine Fragen loswerden und wurde sofort ins Team integriert. Kurzum, ich fühlte mich wie ein Mitglied in der „Elbenwald“-Familie. Bereits vor Weihnachten hatte mir der Geschäftsführer angeboten, im Anschluss an mein Studium fest ins Unternehmen einzusteigen! Da hab ich nicht lange überlegt, das war ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte. Ich freute mich riesig, auch über das Praktikum hinaus „Elbenwäldler“ bleiben zu können.

Nachdem ich meinen Praktikumsbericht geschrieben und abgegeben hatte, rückte aber zunächst der Abschluss meines Studiums in den Mittelpunkt, die Bachelor-Arbeit. Diesbezüglich hatte ich Kontakt mit dem Lehrstuhl Industrielle Informationstechnik der BTU Cottbus-Senftenberg aufgenommen, speziell mit Herr Professor Meinberg. Vor dieser letzten Prüfung hatte ich sehr viel Respekt und war dankbar, dass mir von Elbenwald Unterstützung angeboten wurde – angefangen bei der Wahl des Themas. Ich tauschte mich dafür sowohl mit Elbenwald als auch mit dem Lehrstuhl der Uni zu möglichen Inhalten aus. Unser gemeinsamer Nenner: Elbenwald verfolgt seit einigen Jahren eine Multichannel-Strategie, wobei neben dem Online-Shop ganz besonders das Filialnetz hervorzuheben ist. Im Rahmen dessen wird den Kunden der Click & Collect-Service angeboten, wo online bestellte Waren in eine Wunschfiliale geliefert werden. Zum damaligen Zeitpunkt war die Abwicklung aber noch nicht ganz zufriedenstellend, und so wurde es meine Aufgabe, die Abläufe und Prozesse dahinter unter die Lupe zu nehmen. Das Ziel meiner Bachelor-Arbeit war es, Schwachstellen aufzudecken und Verbesserungsvorschläge für die zukünftige Gestaltung des Services anzubieten.

Bachelor-Arbeit über Click & Collect bei Elbenwald

So ergab es sich, dass ich nach Ende des Praktikums als Werkstudentin bei Elbenwald eingestellt wurde. Die Idee war, dass ich neben dem Schreiben meiner Bachelor-Arbeit halbtags, also 20 Wochenstunden, arbeiten konnte. Damit ließen sich die Unterstützung bei meiner Abschlussarbeit und der damit verbundene enge Kontakt optimal realisieren. Die zeitliche Einteilung war komplett mir selbst überlassen, was die für mich persönlich nötige Abwechslung brachte. Die Tatsache, dass ich zur Erstellung meiner Arbeit direkt vor Ort war und Zugang zu Vorgängen und Details hatte, erleichterte mir das Ganze deutlich. Ich konnte jederzeit meine Fragen anbringen, das Unternehmen war an meinen Erkenntnissen bei der Untersuchung des Prozesses interessiert.

Damit kam es zu keiner Pause bei meiner Arbeit bei Elbenwald, ich konnte so parallel am Ball bleiben. Inhaltlich deckte sich meine Tätigkeit im Wesentlichen mit meinem Praktikum, wobei die Aufgaben im Bereich Online-Marketing, SEA, SEO und Amazon deutlich intensiviert wurden. Zusätzliche Abwechslung brachten Weiterbildungsveranstaltungen und Events, beispielsweise konnte ich bei Store-Eröffnungen live dabei sein und tolle Erfahrungen sammeln. Im Juli 2016 hatte ich meine Bachelor-Arbeit fertig zur Abgabe, die Verteidigung wurde auf Mitte August festgelegt. Alles lief super.

Dieses angenehme Zusammenspiel aus Job und Studium trug letztendlich mit zu einem erfolgreichen Abschluss für mich bei. Nicht nur bei Elbenwald traf ich mit den Ergebnissen meiner Bachelor-Arbeit auf positive Reaktionen und sorgte mit meinen Verbesserungsvorschlägen für Anregungen für die Zukunft. Auch in der Uni schienen meine Ausführungen sehr gut anzukommen, und ich konnte mich über eine sehr gute Abschlussnote freuen. Zudem hatte ich bei meiner Verteidigung einige interessierte Zuhörer, die mehr über das erfolgreiche Unternehmen aus der Region wissen wollten.

Seit Beendigung meines Studiums bin ich nun in Vollzeit bei der Elbenwald GmbH angestellt. Eine Entwicklung, mit der ich selbst nicht gerechnet habe – unglaublich, wie sich alles gefügt hat. Ich habe einen fantastischen Job, liebe meine Arbeit, besser geht’s nicht! Und bei wem ich jetzt Interesse geweckt habe: Inzwischen weist Elbenwald auf seiner Webseite explizit auf Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten hin.

Das Elbenwald-Team

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