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Breaking Bad: Interview mit Marcel Collé, der Stimme von Jesse Pinkman

Aaron Paul als Jesse Pinkman in Breaking Bad

(Copyright: AMC)

Es scheint seltsam, dass Breaking Bad nach fünf Staffeln vor mittlerweile sechs Jahren zu Ende ging…
Das heißt aber nicht, dass wir uns von allen Charakteren und erst recht deren Schauspielern verabschieden mussten. Weiter ging’s mit dem Spin-off Better Call Saul, in dem uns Anwalt James McGill – den wir später als Saul Goodman kennen – in dubiose Rechtsverstrickungen verwickelt. Mit Original und Prequel wird’s aber Zeit, dass wir in die Zukunft blicken: Mit El Camino: Ein “Breaking Bad”-Film treffen wir Jesse Pinkman wieder!

Zum Filmstart auf Netflix verrät uns Marcel Collé (die deutsche Stimme von Schauspieler Aaron Paul) die Antworten auf Fragen, die uns härter unter den Nägeln brannten als Salzsäure. So beginnt es also...

Marcel Collé

Über Marcel Collé

Ihn habt ihr sicher schon in einer seiner über 850 Sprechrollen gehört: Als Will Graham in Hannibal, als Cassian Andor in Rogue One und natürlich als Jesse Pinkman in Breaking Bad. Dabei ist Marcel nicht nur als Sprecher für Filme und Serien aktiv, sondern auch für Anime, Cartoons, Computer- und Hörspiele, aber auch als Dialogbuchautor und -regisseur.

Welche war die lustigste oder schwierigste Szene, die du in Breaking Bad gesprochen hast? Oder gab es eine, die dir ganz besonders in Erinnerung geblieben ist?

Die lustigste oder schwerste Szene herauszupicken ist nicht ganz einfach, es gab von beidem reichlich… Das erste Mal herzhaft gelacht habe ich allerdings (natürlich) bei der falsch gekauften Plastikwanne und dem daraus resultierenden “Durchbruch”. Aaron Paul gerecht zu werden war generell nicht einfach, aber vor allem Jesses Martyrium in der letzten Staffel war schauspielerisch ganz großes Kino und dementsprechend nicht ganz einfach zu bedienen.

Hast du einen Lieblingsspruch von Jesse Pinkman?

Sprüche von Jesse gab’s ja auch nicht wenig, ich fand’s generell großartig, dass er alles und jeden bei jeder Gelegenheit “geBitcht” hat.

Hast du dir Breaking Bad auch auf Deutsch angeschaut? Wie ist es, sich selbst darin reden zu hören?

Ich hab’ BB natürlich auch auf Deutsch gesehen, ich hab’ selten eine Serie, in der ich mitspreche, so gefeiert! Außerdem wollte ich ja hören, was ich da so verbrochen habe. Da ich seit fast dreißig Jahren Synchron mache, hab’ ich mich an den Klang meiner Stimme in Serien und Filmen mittlerweile gewöhnt; komisch wird’s nur, wenn ich mich fehlbesetzt fühle oder mit meiner Leistung unzufrieden bin.

Wie sehr durftest du selbst Ideen in das Skript einbringen?

Für Dialoge ist in erster Linie immer der/die RegisseurIn verantwortlich, natürlich durfte ich auch Vorschläge machen, aber vieles ist eben auch Geschmackssache, und die Dialogregie hat im Gegensatz zu mir bei den Aufnahmen das gesamt Projekt vor Augen bzw. Ohren.

Was hat dich an der Serie Breaking Bad beeindruckt?

Beeindruckend fand ich unter anderem die herausragende Bildsprache, Kamera und Licht haben Maßstäbe gesetzt. Und abgesehen davon, dass die Entwicklung der Charaktere (vor allem Mr. White) extrem gut gespielt und nachvollziehbar geschrieben wurde, finde ich, dass jede noch so kleine Rolle perfekt besetzt war und mit Leben gefüllt wurde.

Hast du schon einmal einen Star getroffen, für den du synchrongesprochen hast?

Getroffen habe ich bisher noch keinen “meiner” Schauspieler, ist aber vielleicht auch ganz gut so… Wenn er mich doof fände, dürfte ich ihn vielleicht nicht mehr sprechen, und umgekehrt hätte ich wahrscheinlich Schwierigkeiten ihn mit der nötigen Hingabe zu synchronisieren.

Wir würden gern noch mehr von Marcel hören und das können wir! Entweder suchten wir nochmal alle Staffeln von Breaking Bad durch oder eins von Marcels anderen Projekten – auf jeden Fall steht jetzt erstmal El Camino auf der Watchlist!

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