"Das verlorene Symbol" ist der Nachfolger des Weltbestsellers "Sakrileg". Das Buch spielt während eines Zeitraums von nur 12 Stunden, in denen Wissenschaftler und Symbologe Robert Langdon allerlei mysteriöse Fälle und Symbole entziffern muss.
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Autor: Madlen L. (Elbenwald) am 24.08.2010 Bewertung: Experten-Rezension: Rezension von Melanie im Zuge unseres Rezensionsaufrufes auf facebook vom 04. August:Zum Inhalt:Robert Langdon, bekannt aus den vorangegangenen Büchern Illuminati und Sakrileg steht wieder vor einem Problem: sein guter Freund Peter Solomon wurde entführt und nur der Symbologe und Harvard Professor kann ihn retten. Gleichzeitig steht auch die ganze Welt vor einer Prüfung. Solomons Entführer ist auf der Suche nach den Geheimnis der Freimaurer um mit diesem an das versteckte alte Wissen der Welt zu kommen. Langdon landet zufällig in einem Strudel aus Familiengeheimnissen, Geheimnissen des CIAs, den Freimaurern und sich selbst.Zum Buch selbst:Browns Schreibweise ist wie immer toll, sie beschreibt weder zu kurz noch zu lang was man braucht, um sich die Orte und Abläufe des Geschehens vorzustellen und auch die Dialoge sind kurz und knackig, enthalten das, was man wissen muss und keine überflüssigen Faseleien. Die neuen Charaktere könnten ausgefeilter sein, aber deren Beschreibungen reichen aus, um sich in sie hineinversetzen zu können. Ihre Gedanken, Gefühle, Worten und Taten sind vorstellbar. Ja man wird förmlich mit in das Geschehen eingebunden und fühlt sich als stände man direkt daneben. Das Buch verleitet einen buchstäblich dazu, den Code der Freimaurer selbst zu entschlüsseln, es regt dazu an Papier und Bleistift zu nehmen, mitzuschreiben und nachzulesen: Was haben Isaac Newton und Albrecht Dürer gemeinsam? Was ist die Mysterienhand und gibt es das "Unsichtbare Collegium"?Es gibt wie immer spannende Rätsel und viele neue Wissenseindrücke. Ich musste oft schmunzeln, wenn Brown selbst bei der Namenswahl einen Hintergedanken dabei hat, wie zum Beispiel bei Dr. Christopher Abaddon, wobei abgeleitet der Engel des Abgrundes gemeint ist. Sehr überzeugend, ja fast zu real, finde ich die Figur des Entführers von Solomon, der sich selbst Mal`akh nennt. Seine Besessenheit lässt ihn den Sinn für richtig und falsch verlieren. Für mich ist der von oben bis unten tätowierte Mal`akh eine bedauernswerte Kreatur, dessen Handeln zwar irgendwie nachvollziehbar, sein Hass und seine Rachsucht aber kaum zu verstehen ist. Mit seiner Figur ist Brown das personifizierte Böse wirklich sehr gut gelungen.Vom Ende bin ich zunächst enttäuscht worden. Ja, ich habe quasi auf den großen Knall gewartet, der aber leider nicht so recht kommen wollte. Doch wenn man sich auf die Inhalte einlässt und auf den Gedanken, dass in den einfachen und offensichtlichen Dingen die große Wahrheit liegt , der wird angetan sein und so ganz nebenbei mehr über Freimaurer lernen, als er glaubt. Kurz: Das Buch ist toll und für alle, die Spannung, Rätsel und Dan Brown mögen. Wer aber durch die Filme oder durch das Lesen der vorherigen Bücher mit Robert Langdon, neue Skandale erwartet, wird enttäuscht. Das verlorene Symbol ist eher simple, doch bleibt es im Gedächtnis.
Autor: Madlen L. (Elbenwald) am 07.05.2010 Bewertung: Experten-Rezension: Ich konnte den Erscheinungstermin von "Das verlorene Symbol" kaum erwarten. Ich habe alle vorherigen Werke von Ihm gelesen, von Meteor bis Illuminati und Sakrileg. Und jedesmal dasselbe Phänomen: Ich konnte und wollte diese Bücher nicht aus der Hand legen. Da waren Abwasch und Wäsche waschen auf einmal vollkommen egal& :-) Diesmal geht es um die Geheimnisse der Freimaurer in Washington. Hauptfigur Robert Langdon hat es wieder mit einem gefährlichen Psychopathen namens Mal akh zu tun und muss allerhand Symbole entziffern, um ihn aufzuhalten. Und natürlich hat er wieder eine tolle weibliche Begleitperson in Gestalt von Katherine Solomon. Dan Browns Talent für das Geschichtenerzählen finde ich wirklich faszinierend. Von der ersten Seite an wird der Leser in seinen Bann gezogen und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Absolut empfehlenswert!